Elora im Tal der Elfen

 

Im zweiten Band dieser Fantasy-Geschichte reisen Elora und ihre Freunde ins Tal der Elfen, um dort den Herrn der Finsternis für immer unschädlich zu machen.

 

Das Buch ist im April 2016 erschienen und ist hier direkt über mich, über Amazon oder über den Buchhandel erhältlich. Elora kann auch als eBook erworben werden und ist auch im eBook-Verleih ausleihbar.

11,99 €

Leseprobe:

 

Copyright ®      Renate Schweitzer

 

Tel.: 08372 / 923 7 924       

Email: elora.einhorn@yahoo.de               

Internet: www.alanjas-schatzkiste.de

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Alle Rechte der Verbreitung in deutscher und allen anderen Sprachen, sowie durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Ton- und Datenträger jeder Art und auszugsweisen Nachdrucks sind verboten und bedürfen einer Genehmigung der Autorin.

 

Vorwort und Dank

Diese Geschichte ist die Nachfolge-Geschichte zu „Elora, das regenbogenbunte Einhorn“. Das erste Buch entstand aus einem Rollenspiel in einem Internet-Club. Die Clubmitglieder kannten sich zum Großteil nicht persönlich, jeder, der einen Internet-Zugang hatte, konnte diesem Club beitreten, somit sind die Autoren der ersten Geschichte über ganz Deutschland und sogar bis ins Ausland verteilt. Die Clubmitglieder spielten eine oder mehrere der vorkommenden Charaktere und Wesen, die sich jeder Teilnehmer selbst ausgedacht hat.

Ich habe den Grundstein der Story gelegt und später dann aus Hunderten von Einzelteilen die Geschichte im Zusammenhang geschrieben.

 

Ich danke all meinen treuen Internetfreunden, die damals an dieser wunderschönen Geschichte mitgewirkt haben, und ohne die dieses Märchen nie entstanden wäre.

 

Den zweiten Teil der Geschichte, „Elora im Tal der Elfen“, habe ich dann Jahre später ohne das Mitwirken der ursprünglichen Mitautoren geschrieben.

Ich danke meinem Mann für Anregungen zu einigen Passagen und ich danke Roland Schamberger, der mir unentgeltlich die meisten der wunderschönen Illustrationen zu diesem Buch angefertigt hat. Außerdem danke ich Christine Mara Glösl, die mir das Bild von Lii zur Verfügung gestellt und mich damit zu einem weiteren Kapitel inspiriert hat.

 

Besondere Anmerkung: Zu den treuesten Fans von Elora gehört im echten Leben ein Mädchen aus Berlin, welches ebenfalls Elora heißt. Da sie am 6. Juni im gleichen Jahr geboren wurde, wie Zentas Zwillinge, und sie vom Sternzeichen selbst ein Zwilling ist, ernenne ich sie hiermit offiziell zur Patin der beiden.

 

 

Elora im Tal der Elfen

 

Treue Freunde

 

Bereits seit zwei vollen Tagen sind Elora, das Einhorn Fohlen mit regenbogenbunter Mähne und Schweif, und ihre Freunde nun bereits unterwegs, um den Schlüssel zu suchen, den Elora unbedingt benötigt, um ihre große Aufgabe erfüllen zu können.

Der Herr der Finsternis möchte alle Einhörner vernichten, um so die Weltherrschaft zu erlangen. Denn Einhörner tragen das Gute in sich und solange es sie gibt, kann das Böse nicht regieren.

 

Mit Satu, ebenfalls ein Einhorn Fohlen, allerdings mit rostroter Mähne und Schweif, und ihren übrigen Begleitern hatte sie seit ihrer Geburt vor 18 Monaten bereits viele Abenteuer bestanden, bis sie zuletzt im Tal der Kolibris davon erfuhr, dass gerade sie auserwählt sei, das Gute auf der Welt zu retten und den Herrn der Finsternis für immer unschädlich zu machen.

 

Viele wertvolle Freunde hatte sie bis dahin kennen gelernt. Da ist zum Beispiel Melvine die Zauberin, eine kleine, ziemlich mollige und leicht schusselige Menschen-Person mit einem weiten Rock, in dessen vielen Faltentaschen sie unsagbar viele nützliche Dinge unterbringen kann und in denen Sie meist recht lange danach suchen muss…

 

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…Nun ist also ein Teil dieser Freunde zusammen mit Elora auf dem Weg in ein neues Abenteuer. Die Einhörner Zenta und Con können die Freunde diesmal nicht begleiten, da sie Nachwuchs erwarten. Daher entschlossen sie sich, im Tal der Kolibris zu bleiben, da sie sich und ihre Babys hier sicher fühlen.

 

Die Zauberin Ankhara mit ihren beiden Katzen und die Koboldin Macbeah boten sich sofort an, bei Con und Zenta zu bleiben und sie zu beschützen, während die Anderen nicht da sind. So besteht die kleine Gruppe diesmal also nur aus Elora, Satu, Melvine, Fly, Storm, Mellock, Whoever und FEEnzauberin.

 

Elora war vor Ihrer Abreise noch einmal in den Krater mit den Felsenzeichnungen gegangen, um sich die Bilder genau einzuprägen. Denn diese zeigen verschlüsselt, wie es ihr gelingen kann, den Herrn der Finsternis zu besiegen. Melvines Vorschlag, die Bilder abzuzeichnen, wurde rasch wieder verworfen, denn die Bilder haben die sonderbare Eigenschaft, sich ständig zu verändern, sich anzupassen an die aktuelle Situation. Nur Elora wird in der Lage sein, mit ihrem inneren Auge diese Veränderungen zu sehen und diese zu deuten.

 

Sie ist das auserwählte Einhorn, nur ihr kann es gelingen, mit Hilfe Ihrer Freunde den Herrn der Finsternis für immer unschädlich zu machen. Dafür muss sie aber ins Tal der Elfen reisen. Obwohl dieses Tal gut geschützt liegt und nur von friedfertigen Wesen bewohnt wird, sagen ihr die Zeichnungen, dass sie gerade dort den Herrn der Finsternis treffen werden.

Nur an diesem Ort wird es ihr und ihren Freunden gelingen, den bösen Magier zu besiegen. Außerdem brauchen sie für ihr Vorhaben einen besonderen Schlüssel, den sie auf dem Weg in das Tal finden müssen. Ohne diesen Schlüssel wird ihr Vorhaben nicht gelingen.

 

Nun, am frühen Abend des zweiten Reisetages, schmerzen ihr die kleinen Hufe. Stetig war es einen steilen, steinigen Weg bergan gegangen. Loses Geröll hatte sie mehrfach stolpern lassen und die losen Brocken hatten ihr die Knöchel blutig geschlagen. Sie schaut sich um. Ihre Freunde sind dicht hinter ihr und alle sehen viel müder aus, als Elora es von ihren früheren Expeditionen gewohnt ist.

Daher schlägt sie vor, heute früher ihr Lager für die Nachtruhe aufzuschlagen. Sie haben gerade einen Felsvorsprung erreicht, der ihr als Lagerplatz geeignet erscheint. Er ist recht klein, aber wenn die Freunde eng zusammen rutschen, wird es sicher gehen.

Alle sind dankbar über Eloras Vorschlag, denn auch sie merken natürlich, dass irgendeine Energie hier dafür sorgt, dass sie weniger Elan haben, als sonst.

 

Also nimmt die Zauberin Melvine ihren Zauberstab heraus und ruckzuck erscheint ein Tisch, der reichlich mit kräftigenden Speisen und Getränken gefüllt ist. Es ist eine von Melvines ganz besonders beliebten Begabungen, innerhalb von Sekunden und an jedem Ort eine Tafel mit den leckersten Speisen erscheinen zu lassen. Egal, welches Wesen auch gerade zu der Gruppe gehört, und wie unterschiedlich die Ernährungsgewohnheiten der Teilnehmer auch sind, jeder wird etwas nach seinem Geschmack vorfinden.

 

Alle stärken sich und legen sich dann erschöpft zum Schlafen nieder. Melvine geht noch zu den beiden Einhorn-Kindern und wickelt ihre geschundenen Beinchen mit Tüchern ein, die sie mit einer heilenden Paste getränkt hat. Ja, das tut gut! Alle sinken an diesem frühen Abend in einen sehr tiefen und erholsamen Schlaf. Melvine hatte den Speisen vorsichtshalber noch eine kleine Zugabe beigemischt. Das kleine Fläschchen mit dem Schutzzauber hat sie immer bei sich.

 

Am nächsten Morgen fühlen sich alle wieder frisch und fit für die nächste Etappe. Die blutenden Stellen an den Einhorn-Beinchen sind dank Melvines Zauberpaste verheilt und alle sind bestens gelaunt.

Der Blick von ihrem Lager in das unter ihnen liegende Tal nimmt ihnen fast den Atem. Wunderschön liegt es da, dünne Nebelschwaden steigen auf, in denen sich das Sonnenlicht bricht und es mit bunten Schillerfarben überzieht.

 

Irgendwo da unten sind Zenta und Con, die der Geburt ihrer Fohlen entgegen sehen. Elora freut sich mächtig, denn gleich zwei Einhorn-Fohlen werden hier das Licht der Welt erblicken und Gutes in die Welt tragen. Noch ist es der bösen Macht nicht gelungen, alle Einhörner auszurotten. Und was in ihrer Macht steht, will sie dazu beitragen, dass das auch so bleibt. Sie weiß aus der Vergangenheit, dass sie sich auf ihre Freunde verlassen kann und die besonderen Fähigkeiten jedes Einzelnen werden ihr dabei nützlich sein.

 

Heute werden sie nun den Gipfel des Gebirgszuges überqueren, der das Tal der Kolibris umschließt. Was erwartet sie drüben? Mindestens zwei Wochen Fußmarsch durch eine ihnen fremde Gegend liegt noch vor ihnen, bis sie den Fluss erreichen, in dem sie den Schlüssel zu finden hoffen.

Elora und die Freunde haben aber keine Ahnung, wonach sie überhaupt suchen müssen. Denn der Schlüssel auf der Felsenzeichnung war nur eine symbolische Darstellung gewesen. Sie wissen lediglich, dass etwas in dem Fluss ihnen helfen wird, weitere Aufgaben zu lösen, oder Antworten zu finden.

 

Der Spiegelzauber

 

Die Freunde kommen gut voran heute und bereits nach einer Stunde stehen sie auf dem Gipfel. Das Tal, das sich auf der anderen Seite vor ihnen auftut, hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem, aus dem sie gerade hier herauf gestiegen sind. Dichter Nebel hängt weit unter ihnen über der Landschaft. So dicht, dass es aussieht, als wenn das ganze Tal mit Watte ausgefüllt sei. Aus dieser Watte stechen Hunderte nadelspitzer, kahler Felsen heraus. Nicht gerade einladend, diese Gegend. Kein Baum ist zu sehen, kein Vogel trällert sein Lied.

 

Die Freunde beschleicht ein recht ungemütliches Gefühl und am Liebsten wären sie sofort umgekehrt. Aber Elora MUSS da hinunter, es gibt keine Wahl. Und natürlich lassen ihre Freunde sie nun nicht im Stich.

Stunde um Stunde klettern sie bergab. Gelegentlich begegnen sie seltsamen Tieren, die sie noch nie gesehen haben. Dieses merkwürdige Viech zum Beispiel, das eigentlich aussah wie ein Hase, aber den Kopf eines Krokodils hatte. Zum Glück hatte es mehr Angst vor ihnen, als sie vor ihm. Und mit großen Haken verschwand es rasch hinter einer Felsennadel.

 

Und dann steht es plötzlich vor Ihnen. Wie aus dem Nichts taucht es aus dem Nebel auf, groß und furchterregend.

Wütend faucht es die Freunde an. Schnelles Handeln ist nun gefragt. Die Freunde wissen nicht, welches Wesen sich da gerade vor ihnen aufbäumt, aber eines ist allen sofort klar: es ist gefährlich!

 

Auf mächtigen Hufen mit seltsam kurzen Beinen sitzt ein massiver Rumpf. Es sieht ähnlich aus, wie ein zu groß geratenes Hängebauchschwein. Allerdings passt der Kopf nicht dazu. Dieses Monstrum hat gleich drei lange Hälse, die sich wie Schlangen winden. Und auf jedem dieser Hälse sitzt ein eiförmiger Kopf, auf dem rundherum sechs giftgrüne kugelrunde Augen verteilt sind. Wo bei diesem Kopf vorne ist, erkennt man nur an dem langen sichelförmigen Schnabel.

 

Schon versucht das Viech, mit seinen Schnäbeln nach den Freunden zu greifen. Der kleinen Elfe FEEnzauberin fällt nichts Besseres ein, als über einen dieser Köpfe zu fliegen und ihr Glitzerpuder über ihm auszuschütten.

Immerhin verschafft diese Aktion den Freunden Spielraum. Denn das Glitzerpuder, das ja Glücksgefühle auslöst, verwirrt das Monster derartig, dass es erst mal von den Freunden ablässt. Mit seinen beiden anderen Köpfen betrachtet es verwundert diesen glitzernden Kopf, in dem sich ein Gefühl breit macht, dass es nicht kennt.

 

Die Freunde nutzen diesen Augenblick, um sich schnell hinter einer Felsenspitze zu verstecken, wo Melvine einen unsichtbar machenden Zauber durchführt. Dieser hält jedoch nur eine halbe Stunde an. In dieser Zeit müssen sie genügend Vorsprung bekommen, um vor diesem Wesen in Sicherheit zu sein.

Durch den Unsichtbar-Zauber kann Melvine innerhalb der nächsten 30 Minuten keinen weiteren Zauber anwenden, zum Beispiel, um die Freunde schneller werden zu lassen. Also rennen oder fliegen sie so schnell sie nur können.

 

Tatsächlich gelingt es ihnen, einigen Vorsprung zu bekommen, aber das sonderbare Wesen hat inzwischen seine Verwirrung überwunden und ist nun sehr verärgert, dass die Fremden entkommen sind. Es nimmt die Verfolgung auf. Intuitiv spüren die Freunde, dass ihnen diese Kreatur folgt und sie nun sehr vorsichtig sein müssen. Sie müssen dieses Ungeheuer unbedingt loswerden.

 

Da hat Melvine eine Idee. In ihrem alten Zauberbuch hat sie einmal von einem Spiegelzauber gelesen, mit dem man das Spiegelbild eines Wesens erschaffen kann, welches völlig real wirkt. Sobald der Unsichtbar-Zauber seine Wirkung verliert, machen die Freunde eine kurze Rast, die Melvine nutzt, um in ihrem Zauberbuch, das sie wie alles Wichtige in einer ihrer vielen Rocktaschen bei sich trägt, nach diesem Zauberspruch zu suchen.

Nach kurzem Blättern, was den Freunden wie eine Ewigkeit vorkommt, findet sie den Spruch und erschafft rasch die Spiegelbilder von sich und allen anderen aus der Gruppe.

 

Dann schickt sie diese Spiegelbilder dem Monster entgegen. Sie selbst machen sich wieder auf den Weg, um nach dem Schlüssel zu suchen. Der Plan funktioniert.

Als die Spiegelbilder bei dem Monster auftauchen, spießt dieses eines nach dem anderen mit seinem spitzen Schnabel auf. Es wundert sich zwar schon ein wenig, wieso es nun so leicht ist, diese Fremden zu erwischen und weshalb diese sich einfach wie Seifenblasen in Luft auflösen. Aber das Wesen ist nicht besonders intelligent, und so schöpft es keinen Verdacht und geht nun zufrieden zurück zu dem Platz, wo die Freunde ihm zuerst begegnet waren.

 

Hier legt es sich auf einen kleinen Wall aus spitzen Steinen und ruht sich aus. Es denkt noch eine Weile darüber nach, was für sonderbare Geschöpfe diese Fremden waren, die offenbar nur aus Luft bestanden und die man nicht fressen konnte. Aber da das Monster nicht nur ohne Intelligenz, sondern auch ziemlich faul ist, macht es sich keine weiteren Gedanken darüber und schläft erst einmal…

 

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Die Seelentöpfchen

 

Melvine schlägt vor, zuerst einmal nach einem schönen Platz für eine Rast Ausschau zu halten. Elora und Satu lassen sich das natürlich nicht zweimal sagen und galoppieren davon. Wenige Augenblicke später sind sie bereits wieder bei ihren Freunden und berichten von einem ganz tollen Platz.

„Da stehen Haselsträucher in einem richtigen Ring und die Fläche in diesem Ring ist mit Gras bewachsen. Mitten durch diesen Ring fließt ein kleiner Bach hindurch und an diesem Bach wachsen Tausende klitzekleiner Blümchen.“

Elora ist außer Rand und Band und überschlägt sich fast beim Erzählen. „Ich habe solche Blumen noch nie gesehen, sie sind blau und sehen aus wie Sterne.“ „Ja, und die Stängel sind ganz weiß und mit einem weichen Flaum bewachsen“, ergänzt Satu Eloras Erzählung.

 

Die Freunde brauchen nicht lange, um an diesen wunderschönen Ort zu gelangen. Ja, das ist genau der richtige Platz, um Ankhara all das zu erzählen, was in den letzten Wochen alles geschehen ist, seitdem sie sie im Tal der Kolibris zurück gelassen hatten.

Als die Freunde ihren Bericht beenden, ist es bereits weit nach Mittag. Fly ist die erste, die es entdeckt. Die kleinen blauen Blümchen sind in den vergangenen Stunden mächtig gewachsen, und nun beginnen die sternförmigen Blütenköpfe, sich von ihren Stängeln abzuheben und wie Propeller in die Luft zu schweben. Es ist ein unbeschreibliches Schauspiel.

 

Ein Stern nach dem anderen verlässt seinen Stängel und erhebt sich in die Höhe. Bald sind die Freunde umgeben von Hunderten fliegender Sterne. Es schwirrt und saust um die Köpfe der kleinen Gruppe und dann verschwinden diese Sterne plötzlich wie auf Kommando in den Himmel.

Sprachlos stehen Melvine, Mellock, Fly und alle anderen da und schauen den Sternen nach. Plötzlich unterbricht Lucky das Schweigen und erklärt den Freunden, was dies für ein sonderbares Schauspiel war.

 

„Es handelt sich hier keineswegs um normale Blumen. Es sind Seelentöpfchen, in denen, wenn auf der Erde ein Lebewesen stirbt, dessen Seele „parkt“, bis es Zeit wird, wieder in einen Körper zu gehen. Jeden Tag werden ganz früh morgens hier die Seelen ausgewählt, die bereit sind, um erneut als Lebewesen auf die Erde zu gehen.

Diese Seelen bilden dann eine Sternenblume aus, die im Laufe des Vormittags heranwächst, bis der Stern die richtige Größe hat, um den Stängel verlassen zu können. Dann geht die Seele auf diesem Stern auf die Reise in das Universum, und dort wartet sie dann geduldig, bis ein Lebewesen geboren wird, dem sie dann ihre Seele geben kann. Das Ganze passiert hier jeden Tag, solange es die Erde gibt.“

 

Die Freunde sind entzückt von der Erklärung für dieses grandiose Schauspiel. Schon oft haben sie sich gefragt, was eigentlich mit all den Seelen geschieht, wenn Lebewesen diesen Planeten verlassen. Die Vorstellung, irgendwann auch einmal als solch ein wundervoller Stern in den Himmel aufzusteigen, erfüllt alle mit großem Glücksgefühl.

 

Ankhara plagt aber auch noch ein ganz anderes Gefühl: sie hat Hunger. Bereits zweimal hat ihr Magen lautstark seinen Anspruch angemeldet, diesmal knurrt er so laut, dass es die Freunde nicht überhören können. Alle lachen freundschaftlich und bestätigen Ankhara, dass sie nicht alleine mit diesem Gefühl ist. Im Nu hat Melvine mit ihrem Zauberstab und Ankharas Unterstützung wieder ihre Festtafel herbei gezaubert und die Freunde lassen es sich schmecken…

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